RAUM 3402, Galerie Stellwerk, 2001
Die Herauslösung von Materialien oder Formen aus ihrem gewohnten, alltäglichen Zusammenhang ist ein grundlegender Aspekt meiner künstlerischen Arbeit. Viele Wege, die mich täglich durch die Stadt führen, sind aus immer wiederkehrenden Steinstrukturen zusammengesetzt, die als neutral empfunden und kaum bewußt bemerkt werden.
In meiner Arbeit habe ich Holzstücke so bearbeitet, daß ihre Form Pflastersteinen gleicht und somit wird die Form, aber auch die Funktion nicht geändert, denn im Ausstellungsraum werden sie als Bodenbelag benutzt.
Dadurch entsteht ein Ort, der auf einer bekanten Formstruktur beruht, aber herausgehoben erscheint. Die Wahrnehmung des Raums verändert sich und der ornamentale Charakter der Formen wird deutlich.


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